+++ Großfeuer Lübeck-Kücknitz/Herrenwyk +++ Feuer in der früheren „Villa Kunterbunt“ +++ Dachhaut brannte in der Lübecker Innenstadt +++ Sturm und Starkregen über Kücknitz +++ Unfall mit Rettungswagen im Einsatz +++


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  Mittwoch - 18.08.2010

Großfeuer Lübeck-Kücknitz/Herrenwyk Feuerwehr Lübeck

Lübeck (ots) - Die Feuerwehr Lübeck wurde heute Morgen um 3:45 Uhr zu einem Brand auf einem Schrottplatz in Lübeck-Herrenwyk gerufen. Bei der Ankunft brannte ein 10m hoher Schrotthaufen mit einer Fläche von 40m x 40m in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr riegelte den brennenden Schrotthaufen zunächst mit vier Wenderohren (B-Rohre über Drehleitern) und fünf C-Rohren mit Wasser ab, um die umliegenden Gebäude und einen Tankstelle zu schützen. Ein massiver Schaummitteleinsatz wurde zunächst vorbereitet, dann aber nicht durchgeführt, da zu erwarten war, dass durch die hohen Temperaturen der mit brennenden Leichtmetalle und die Schichtung des Schrottbergs ein Schaumeinsatz nicht zu einem Löscherfolg führen, sondern die weiteren Maßnahmen eher erschweren würde.

Stattdessen wurde der Schrottberg weiter gekühlt und parallel damit begonnen, ihn mit Baggern abzutragen und kleinteilig abzulöschen. Diese Maßnahme zeigte guten Löscherfolg, gestaltete sich aber sehr langwierig.

Lübecks Innensenator Bernd Möller verschaffte sich vom Morgen an den ganzen Tag über einen überblick über die Lage vor Ort.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung der betroffenen Stadtteile aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Obwohl sowohl über den Rundfunk, durch Steifenwagen der Polizei als auch durch Lautsprecherwagen der Feuerwehr umfangreich gewarnt wurde, ist nicht auszuschließen, dass nicht alle betroffenen Bürger rechtzeitig erreicht wurden. Innensenator Möller bat hierfür um Verständnis

Um Erkenntnisse über Inhaltsstoffe der Rauchgase zu erhalten, forderte die Feuerwehr Spezialisten der Feuerwehr Hamburg mit speziellen Messgeräten an, die nur dort und an drei anderen Standorten in Deutschland vorgehalten werden. In der Rauchgaswolke unmittelbar über der Einsatzstelle wurden Schadstoffe ermittelt, die üblicherweise bei derartigen Bränden entstehen, die jedoch an weiteren Messellen im Wohngebiet Kücknitz nicht mehr nachweisbar waren. Genauere Ergebnisse werden erst am Donnerstag vorliegen. Außerdem entnahm die Feuerwehr Proben aus dem Löschwasser, die einer Analyse durch ein Lübecker Labor zugeführt wurden, um Aussagen zu Beeinträchtigungen des Abwassers zu erhalten. Ergebnisse hierzu werden ebenfalls erst in den nächsten Tagen vorliegen.

Der hohe Wassereinsatz von bis zu 8000 Litern pro Minute wurde über mehrere parallele Schlauchleitungen durch das Lübecker Löschboot von der Trave her sichergestellt.

Insgesamt waren bis zu 140 Einsatzkräfte vor Ort. Eingesetzt waren die Berufsfeuerwehr Lübeck, -z. T. nacheinander zur Ablösung- nahezu alle Freiwilligen Feuerwehren Lübecks, das DRK, die JUH und das THW sowie Sonderfahrzeug von Feuerwehren aus Ostholstein und Hamburg.

Um die Menge des Löschwassers und damit mögliche Probleme für die Kläranlage zu begrenzen, errichtete die Feuerwehr mit Unterstützung des THW eine „Recyclinganlage“ für Löschwasser, indem das aus dem Schrottberg herauslaufende Wasser aufgefangen und erneut als Löschwasser verwendet wurde.

 

Erst um 21:15 Uhr konnte „Brand unter Kontrolle“ gemeldet werden. Der Einsatz wird sich voraussichtlich noch bis zum Donnerstagnachmittag hinziehen.




Datum: 18.08.2010 Redakteur: Björn von Mateffy
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  Samstag - 03.07.2010

Feuer in der früheren „Villa Kunterbunt“ Feuerwehr Lübeck

Lübeck - In der ehemaligen „Villa Kunterbunt“ in der Geniner Straße ist gestern ein Feuer ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht hinein. „Der Bau ist so verwinkelt mit vielen Holzdecken. überall sind Glutnester“, sagte Helmut Beck vom Leitungsdienst.

Gegen 16.10 Uhr wurde die Feuerwehr zum Einsatzort gerufen, da es in einem kleinen Anbau der „Villa Kunterbunt“, die abgerissen werden soll, qualmte. Der Rauch zog sowohl ins Nachbarhaus als auch in die „Villa Kunterbunt“, wo die Flammen im ersten Stock ebenfalls wüteten. 50 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Genin und Moisling bekämpften den Brand.

„Wir müssen die Männer regelmäßig ablösen lassen, da ihnen die Sommerhitze sehr zu schaffen macht“, sagte Beck. „Unter den Atemschutzmasken ist es fast unerträglich.“ Im Schatten wurden deshalb Regenerationszonen eingerichtet.

Wie das Feuer entstanden ist, konnte Helmut Beck gestern noch nicht sagen. „Es ist trotz der Hitze sicher keine Selbstentzündung gewesen“, sagte er. Brandstiftung könne er weder bestätigen noch ausschließen. Ab heute sucht die Kriminalpolizei nach der Brandursache.

Der entsprechende Bereich der Geniner Straße wurde für die Löscharbeiten gesperrt, der Busverkehr umgeleitet. „Es hat aber keine großen Behinderungen gegeben“, so Beck.
me

(Foto & Text: ln-online.de)




Datum: 03.07.2010 Redakteur: Björn von Mateffy
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  Mittwoch - 30.06.2010

Dachhaut brannte in der Lübecker Innenstadt Feuerwehr Lübeck

Am Mittwoch gegen 15.48 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert: Aus einem Dach in der Marlesgrube drang dichter Rauch, der auch in einiger Entfernung noch zu erkennen war. Das schnelle Eingreifen der Retter konnte einen größeren Schaden verhindern.

Auf einem von der Straße aus nicht erreichbaren Flachdach brannte die Dachhaut auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr nahm das Dach auf, um nach Glutnestern zu suchen. Um 16.51 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Das Haus bleibt bewohnbar. Auslöser des Brandes sind vermutlich Arbeiten an dem Dach.

Die Feuerwehr war mit den Wachen I und II der Berufsfeuerwehr sowie den Freiwilligen Wehren Innenstadt, Buntekuh und Israelsdorf vor Ort. Um den weiteren Brandschutz in der Stadt sicher zu stellen, gingen die Freiwilligen Wehren Moisling und Vorwerk in Bereitschaft.

(Bild & Text: hl-live.de)




Datum: 30.06.2010 Redakteur: Björn von Mateffy
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Sturm und Starkregen über Kücknitz Feuerwehr Lübeck

Es war das ungewöhnlichste Unwetter der vergangenen Jahre in Lübeck: Ein heftiges Gewitter entlud sich am Dienstag über Kücknitz und Schlutup. In allen anderen Teilen der Stadt blieb es dagegen schwül und sonnig.

Gegen 16.40 Uhr knallte es zwei Mal gewaltig im Himmel über Kücknitz. Eine heftige Windböe, einige Anwohner berichten von einer Windhose, zog in einem rund 100 Meter breiten Streifen von der Hochofenstraße bis zum Schlutuper Markt. Sie hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

In der Hochofenstraße knickten zahlreiche Bäume um und beschädigten unter anderem eine Verkehrsampel. Die Feuerwehr brauchte rund 90 Minuten, bis die Straße wieder passierbar war.

Unglaubliches Glück hatten die Kinder von Muhammet Sisman. Sie spielten vor der Tür als ein Baum umfiel und eines der Kinderfahrräder begrub. Die Kinder konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Das Unwetter zog weiter nach Schlutup. Bei einem Supermarkt wurde durch den Starkregen ein Keller überschwemmt. Auch hier kam es teilweise zu entwurzelten Bäumen. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr auch mehrere Freiwillige Wehren, um die Schadenslage abzuarbeiten. Menschen kamen nach bisherigen Informationen nicht zu Schaden.

(Bild & Text: hl-live.de)




Datum: 30.06.2010 Redakteur: Björn von Mateffy
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