Feuer im Bunker Schwartauer Allee


Bei Rückbauarbeiten im ehemaligen Luftschutzbunker in der Schwartauer Allee kam es zu einem Brand im dritten Obergeschoss. Bei dem Feuer erlitten zwei Arbeiter Rauchgasvergiftungen.

Am 02.11.2015 gegen 15:33 Uhr meldeten benachbarte Bewohner eine starke Rauchentwicklung aus den Fenstern des Bunkers in der Schwartauer Allee.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache 1 und der Freiwilligen Feuerwehr Vorwerk und Innenstadt fanden eine starke Verrauchung aus dem Gebäude am Einsatzort vor.

Personen konnten zunächst im Bunker nicht ausgemacht werden. Bei der weiteren Erkundung wurden zwei Arbeiter angetroffen, die zurzeit mit den Rückbauarbeiten in dem Bunker beschäftigt waren.

Die Arbeiter erlitten bei der Flucht aus dem Bunker Rauchgasvergiftungen und mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein angrenzendes Krankenhaus gefahren werden.

Nach Informationen der Arbeiter brennt im dritten Obergeschoss des Bunkers die Isolierung eines Behälters. Durch die extreme Rauchentwicklung, die von der brennenden Isolierung ausgeht, gelingt es den Einsatzkräften nur sehr schwer zum Brandherd vorzudringen.

Auch verfügt der Bunker nur begrenzt über Belüftungsöffnungen, so dass eine Rauchableitung aus dem Gebäude nur schwer hergestellt werden kann.

Die Löscharbeiten dauern gegenwärtig an, so dass im Feierabendverkehr mit Behinderungen im Bereich der Schwartauer Allee gerecht werden muss.

Auf Grund der schweren Zugänglichkeit zum Brandherd in dem ehemaligen Luftschutzbunker in der Schwartauer Allee, konnte erst nach zweieinhalb Stunden „Feuer aus“ gemeldet werden.

Es brannte die Isolierung eines Wasserbehälters im dritten Obergeschoss des Bunkers.

Damit der Bunker durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf Glutnester und sonstige Gefahren kontrolliert werden konnte, musste zunächst der tief schwarze Brandrauch aus dem Bunker abgeführt werden.

Da entsprechende Belüftungsöffnungen fehlten, dauerte die Entrauchung des Gebäudes weitere eineinhalb Stunden.

Nach abschließender Kontrolle konnte die Einsatzstelle der Polizei für die Aufnahme weiterer Ermittlungen übergeben werden.

Im Einsatz waren an der Einsatzstelle rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes für das Wachgebiet der Feuerwache 1 wurde die Feuerwache durch die Freiwilligen Feuerwehren Schönböcken und Vorwerk besetzt.