Blitz löste Überspannungsschäden bei der Feuerwehr Lübeck aus


Notrufzentrale ohne Unterbrechung erreichbar – Erfolgreiches Krisenmanagement

In der Nacht von Dienstag, 22., auf Mittwoch, 23. April 2014, kam es gegen 2 Uhr wahrscheinlich aufgrund eines Blitzeinschlages zu einer Überspannung in der Stromversorgung der Feuerwehr-Hauptwache, Bornhöved Straße 10. Dies führte zu Ausfällen der elektronischen Anlagen in der Leitstelle. Entsprechend eines Krisenplanes wurden sofort die notwendigen Maßnahmen zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr eingeleitet: Beispielsweise wurde zusätzliches Personal aktiviert und statt modernster Computertechnik mobile Funkgeräte eingesetzt. Der Notruf war und ist ohne Einschränkung erreichbar.

Auch der Rettungsdienst, Krankentransport und der Einsatz der Brandschutzkräfte waren und sind durch den elektronischen Ausfall zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt. Aktuell arbeitet die Feuerwehr unter Hochdruck an der Behebung der Schäden. Vorbeugend, falls weitere Folgeprobleme auftreten sollten, wurde die integrierte Rettungsleitstelle Süd in Bad Oldesloe informiert, um gegebenenfalls unterstützend tätig zu werden.

Insgesamt ziehen die Feuerwehr und Senator Bernd Möller trotz der arbeitsintensiven Auswirkungen eine positive Bilanz nach dem Vorfall: „Das Krisenmanagement, wie es auch im Katastrophenfall eintreten würde, hat funktioniert.“ Es sei eine gute Übung für einen möglichen Ernstfall. „Vor allem ist es uns aufgrund der guten Organisation im Vorfeld gelungen, dass es zu keinen Einschränkungen für die Öffentlichkeit kam. Der Notruf und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr konnte und ist während des gesamten Zeitraums bis zur Schadensbehebung gewährleistet.“+++
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